Hat die Tube gerade mal wieder alles gegeben, ist es Zeit für eine neue. Für eine regelmäßige und gute Zahnpflege geht einiges an Zahnpasta drauf. Dementsprechend oft steht man vor dem Supermarktregal und fragt sich: Welche soll es denn nun werden? Im Produkt-Dschungel aus bunten Tuben mit schlauen Werbebotschaften kann man schnell den Überblick verlieren. Wir sagen deshalb, worauf es bei der Wahl der richtigen Zahnpasta wirklich ankommt. Zahnpasta auf zahnbürsten

Die Auswahl an Zahnpasten wird immer größer. Manche versprechen besonders frischen Atem, andere sollen Kindern gut schmecken und wieder andere wollen die Zähne mit künstlichem Zahnschmelz vor Säure schützen.

Die Zahnpasta muss schmecken

Zunächst einmal etwas Grundsätzliches: Welche Zahnpasta ihr auch benutzt – ihr solltet es regelmäßig tun. Morgens und abends gehört die Zahncreme in Kombination mit Zahnbürste und Zahnseide einfach zu einer guten Mundhygiene!

Die beste Zahnpasta der Welt bringt nichts, wenn man ihren Geschmack nicht ausstehen kann und deshalb die Zahnpflege ausfallen lässt. Also braucht es eine Zahnpasta, die schmeckt. Erwachsene mögen oft die mit Minze, Kinder hingegen bevorzugen eher fruchtigere Sorten.

Kommen wir zum Wesentlichen und zur Frage: Was muss eine Zahnpasta können? Es gibt für jeden die passende Zahnpasta, so viel steht fest. Das Problem ist, dass man sie finden muss. Der Zahnarzt gibt Tipps, welche Zahnpasta für die eigenen Zähne am besten geeignet ist. Wer sich selbst auf die Suche machen will, der sollte auf einige Dinge achten.

Fluoride sind wichtige Inhaltsstoffe

Jede Zahnpasta sollte Fluorid enthalten. Fluoride sind der wichtigste Inhaltsstoff einer Zahnpasta, weil sie die Zähne vor Säureattacken und Karieslöchern schützen. Das gilt übrigens auch für Kinderzähne – hier leisten Fluoride wichtige Arbeit bei der Kariesvorsorge.

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) empfiehlt:

  • 0,05 % Fluorid = 500 ppm: Wenn der erste Milchzahn da ist, bis zum Durchbruch des ersten bleibenden Zahnes
  • 0,10 – 0,15 % Fluorid = 1000 – 1500 ppm: Nach dem Durchbruch der ersten bleibenden Zähne (ca. ab dem 6. Lebensjahr)

Informationen der BZÄK zur Kariesprävention durch Fluoride

Am besten besprecht ihr das Thema mit eurem Zahnarzt – der weiß genau, welche Mengen Fluoride für die großen und die kleinen Patienten ideal sind!

Zu viele grobe Putzkörper schaden dem Zahnschmelz

In einer Zahnpasta sind sogenannte Putzkörper enthalten. Das sind schmirgelnde Teilchen, die durch ihre schleifende Wirkung für eine gute Putzwirkung sorgen. Zu viele davon können jedoch den Zahnschmelz schädigen, deswegen sollte man beim Kauf der nächsten Zahnpasta auf den RDA-Wert achten. Dieser Wert gibt die Schleifwirkung der Putzkörper an. Für eine schonende Reinigung sollte er möglichst gering sein (um die 30).

Schaumbildner unterstützen die Reinigung

Beim Zähneputzen darf’s auch ruhig mal ein wenig schäumen. Zahnpasten mit Schaumbildner unterstützen die Reinigung, weil der Schaum Essensreste einfängt. Dadurch fällt das Putzen leichter.

Bei der Frage nach der geeigneten Zahnpasta gilt in jedem Fall: #FragDenZahnarzt – die Profis in der Praxis wissen, welche Zahnpasten den besten Reinigungseffekt haben und welche für die eigenen Anforderungen in Frage kommen. Denn bei der Zahnpasta ist es wie so oft im Leben: Es kommt auf den Inhalt an, nicht auf die Verpackung!

Der Preis ist übrigens kein Zeichen für Qualität. So das Urteil des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST nach einem Check von 19 Kinder- und Jugendzahncremes! > zum Bericht im Fachmagazin ZWP!