Bei Eishockeyspielern gehört sie doch irgendwie dazu, die kleine Zahnlücke im Gebiss. Von den harten Kerlen beschäftigt sich aber wohl niemand mit Einzelzahnbrücken und Implantaten. Ein Ellbogencheck und um den Zahnersatz wäre es geschehen! Sie aber sollten das unbedingt tun. Einerseits, weil eine Zahnlücke außerhalb der Eishalle unästhetisch aussieht, vor allen Dingen aber aus medizinischen Gründen.

Wenn der Zahn fehlt: Kein Mut zur Lücke! 

Denn anders als die Eishockeyspieler brauchen Sie keinen Mut zur Lücke zu beweisen, sondern lediglich einen fachkundigen Zahnarzt, der Ihnen zum Lückenschluss zwei Varianten aufzeigt: die Implantat-Krone oder die Einzelzahnbrücke. Beide Möglichkeiten, die unschöne Lücke im Gebiss zu füllen, haben Vor- und Nachteile.

Das Zahnimplantat – der moderne Lückenschluss

Ein Implantat ist nichts anderes als eine künstliche Zahnwurzel und die moderne und elegante Lösung, einen fehlenden Zahn zu ersetzen. Bei einem minimal invasiven Eingriff (minimalinvasiv = schonend und ohne das Gewebe zu verletzen) wird das Einzelzahnimplantat fest im Kieferknochen verankert und anschließend mit einer Krone überzogen. Hier ist das Abschleifen gesunder Zähne also nicht notwendig. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Eine geschlossene und ästhetische Zahnreihe ersetzt das Eishockey-Gebiss. Die Rückmeldungen zeigen, dass die künstliche Wurzel bei den meisten Patienten gut ankommt. Sie empfinden das Implantat mit der passenden Krone als natürlichen Zahn und keineswegs als Fremdkörper. Langlebig ist es obendrein – bei optimaler Mundpflege hält es ein Leben lang.

Einzelzahnbrücke – aus Tradition gut?

Mit der Einzelzahnbrücke werden die meisten unschönen Lücken in deutschen Gebissen verschlossen, die Methode hat sich über viele Jahrzehnte hinweg bewährt. Dabei werden die benachbarten Zähne abgeschliffen und dienen sozusagen als Brückenpfeiler für das Brückenglied, mit dem das klaffende Loch verschlossen wird. Mit einer hohen Materialqualität und passgenauer Fertigung kann die Brücke im besten Fall viele Jahre halten. Dank Vollkeramik kommt der Ersatz dem Original auch optisch sehr nahe. Doch eine Einzelzahnbrücke bedeutet für die benachbarten gesunden Zähne Stress pur, denn sie müssen teilweise massiv beschliffen werden. Am Übergang zum Zahnfleisch können zudem ästhetische Makel auftreten.

Klebebrücke

Doch was macht man, wenn keine der beiden Varianten in Frage kommt? Beispiel: Kinder und Jugendliche! Ein Implantat ist erst möglich, wenn das Knochenwachstum abgeschlossen ist und eine Einzelzahnbrücke ist aufgrund der massiven Auswirkungen auf die Nachbarzähne auch nicht gewollt! Dann kommt eine sogenannte Marylandbrücke (Klebebrücke) in Frage. Bei dieser Methode wird die Brücke von hinten auf die Zähne geklebt, ohne dass die Nachbarzähne überkront oder anderweitig bearbeitet werden müssen. Als Material kommt in den meisten Fällen Vollkeramik zum Einsatz. Die Brücke kann solange die ungewollte Zahnlücke schließen, bis das Kieferwachstum beendet ist und ein Implantat eingesetzt werden kann.

Die Frage „Einzelzahnbrücke oder Implantat?“ lässt sich so pauschal nicht beantworten, weil sie von vielen Gegebenheiten abhängig ist: Welche Vorstellungen hat der Patient und welche medzinischen Voraussetzungen sind gegeben? Auch die finanziellen Möglichkeiten spielen dabei eine Rolle und welche Ansprüche der Patient an einen Zahnersatz stellt. Die moderne Zahnmedizin bietet für jeden die individuell optimale Lösung.

Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt!