Die Zusammenhänge von Diabetes und Parodontitis sind seit langem bekannt und wissenschaftlich belegt. Sicher ist auch, dass die die Zahl der Zuckerkranken weiter steigen wird. Es gibt mittlerweile Zahnarztpraxen, die im Rahmen der regelmäßigen Kontrolluntersuchungen eine Messung des Blutzuckerspiegels anbieten. Eine Studie des New York University College of Dentistry bestätigt diesen Weg als „eine effektive Möglichkeit, um mehr Patienten mit dieser Krankheit frühzeitig zu diagnostizieren“!

Das New Yorker Forschungsteam um Dr. Shiela Strauss führte eine Studie mit 408 Patienten durch. Während eines Routine-Zahnarztbesuches wurde bei ihnen eine Blutprobe aus den Zahnfleischtaschen entnommen. Es folgte ein HbA1c-Test, dessen Resultate mit denen eines Tests mit Blut aus der Fingerspitze verglichen wurden. Die Werte stimmten zu 99 Prozent überein. Ein Test beim Zahnarzt anhand des gingivalen Blutes wäre also genauso aussagefähig wie ein Finger-Bluttest beim Hausarzt. ZWP online / Online-News hier lesen!