Wenn verspannte Kaumuskeln oder eine Fehlstellung der Kiefergelenke zu Schmerzen in der Wirbelsäule oder zu Migräne führen, dann sprechen Experten von CMD – der „craniomandibulären Dysfunktion“! Ist die Diagnose CMD einmal gestellt, gelingt es fast immer, die Betroffenen zu heilen oder ihnen zumindest ein weitgehend schmerzfreies Leben zu ermöglichen.

Verspannte Kaumuskeln oder ein asymmetrisches Kiefergelenk können eine Vielzahl von Beschwerden auslösen – auch an entfernten Körperstellen. Anhaltende oder gar stärker werdende Schmerzen gelten vielen als Anzeichen von Schwäche. «Nimm eine Tablette, und beiss die Zähne zusammen», lautet der Rat der Umgebung. Nur selten begeben sich Betroffene wie Mediziner auf eine möglicherweise langwierige und schwierige Suche nach anderen als rein organischen Ursachen von Schmerzen. Doch nur «die Zähne zusammenbeissen», das kann das Problem erst richtig verschärfen und sogar chronifizieren. Es können sich nämlich Störungen im gesamten Kauapparat entwickeln, was auch als craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet wird. Eine solche Funktionsstörung kann nebst Schmerzen im Gesicht, Hals, Nacken und Rücken auch Migräne, Schwindel oder Tinnitus hervorrufen. NZZ / Online-News hier lesen!