Immer mehr Zahnarztpraxen bieten Schnarchern ihre Hilfe an. Mit speziellen Behandlungsmethoden können Sie sogar Betroffenen helfen, die am Schlafapnoe-Syndrom – dem krankhaften Schnarchen – leiden. #FragDenZahnarzt gibt Antworten auf drei wichtige Fragen zu diesem Thema.

Wann ist Schnarchen krankhaft?

Wer hin und wieder etwas lauter schnarcht, muss nicht gleich krank sein. Gefährlich wird es dann, wenn es zu Atemaussetzern kommt, wie es beim Schlafapnoe-Syndrom der Fall ist. Bis zu 600 Mal pro Nacht hören die Extremschnarcher auf zu atmen. Das kann erhebliche Folgen für die Gesundheit haben. Lest mehr dazu in unserem Beitrag:

Schlafapnoe: Wie der Zahnarzt Extremschnarchern hilft

Was ist die Schnarchtherapie?

information-mundgesundheit-schnarchschieneBei der Schnarchtherapie kommen Zahnschienen zum Einsatz, die direkt vor dem Schlafengehen in den Mund gesetzt werden. Die Schienen halten Unterkiefer, Zunge und Gaumensegel während des Schlafens vorne, wodurch der Rachen weit geöffnet und die Rachenmuskeln gespannt bleiben. Die sogenannten Unterkieferprotrusionsschienen gibt es in verschiedenen Ausführungen und werden für jeden Patienten individuell angefertigt. Hier arbeitet der Zahnarzt oder Kieferorthopäde eng mit dem zahntechnischen Labor zusammen. (Quelle: Deutsche Gesellschaft Zahnärztliche Schlafmedizin)

Wo finde ich Hilfe?

Heutzutage haben sich viele Zahnärzte auf die Behandlung von Extremschnarchern spezialisiert. Fragen Sie in Ihrer Praxis nach Hilfe, wenn Sie unter starkem Schnarchen leiden. Auf den Internetseiten der Zahnärztekammer Nordrhein gibt es die Möglichkeit, nach Zahnärzten mit bestimmten Spezialisierungen zu suchen.