Wer schon einmal eine Aphte hatte, kennt das Gefühl: Beim Sprechen, Essen oder Schlucken brennt es wie Feuer im Mund. Die kleinen Defekte auf der Schleimhaut sind zwar in den meisten Fällen harmlos, tun aber höllisch weh. Der Zahnarzt kann bei der Schmerzlinderung helfen.

Mit antibakteriellen Mundspülungen gegen Aphten

Der Profi in der Praxis erkennt die Veränderungen an der Mundschleimhaut schnell und kann mit speziellen antibakteriellen Spülungen das Feuer löschen oder sogar mit einem Laser entfernen. Tauchen die Aphten regelmäßig auf, sollten Krankheiten als Ursache ausgeschlossen werden.

Es gibt verschiedene Arten von Aphten

Es gibt drei Formen der schmerzhaften Wunden im Mund: die Minor-, Major- und die herpetiforme Aphte. Am häufigsten kommt die Minor-Aphte vor, die weniger als einen Zentimeter groß wird und narbenlos abheilt. Von der Major-Aphte sprechen Zahnärzte, wenn der Wundbereich deutlich größer ist. Diese schwere Form der Aphte schädigt das Gewebe tiefergehend und benötigt längere Zeit, um abzuheilen. Herpesähnlich ist die herpetiforme Aphte, die meistens mit mehreren Bläschen auftritt. (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde)

Wie entstehen Aphten?

Warum Aphten entstehen, weiß niemand wirklich genau. Vermutet wird, dass unter anderem Stress die schmerzhaften Flecken im Mund sprießen lässt. Auch ein Zusammenhang mit Immunschwäche wird unter Medizinern diskutiert. Fakt ist, dass Aphten in jedem Lebensalter auftreten können. Frauen leiden jedoch häufiger darunter als Männer.

Wer häufiger mit Aphten zu tun hat, sollte seinen Zahnarzt um Rat fragen. In der Zahnarztpraxis gibt es viele Möglichkeiten, die Aphten schonend und sicher zu behandeln.