Die Parodontitis erhöht nachweislich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine unbehandelte chronische Entzündung des Zahnbetts ist deshalb nicht nur schlecht für Zähne und Zahnfleisch, sondern eine Gefahr für die Allgemeingesundheit. Wir erklären, wie die Parodontitis das Herz schwächt.

Entzündliche Bakterien greifen Gefäße an

Jährlich sterben 17,5 Millionen Menschen weltweit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, davon 80 Prozent durch einen Herzinfarkt. Ein Risikofaktor ist die Parodontitis.

Bei einer unbehandelten Parodontitis gelangen Bakterien aus dem kranken Zahnfleisch in die Blutbahn und suchen sich so ihren Weg durch den gesamten Körper. An den Gefäßen setzen sie entzündliche Prozesse in Gang und machen sie steif und brüchig. Dadurch kann das Blut nicht mehr optimal hindurchfließen – der Blutdruck steigt und damit auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die gute Nachricht: Geschädigte Gefäße können sich erholen. Doch dafür muss zunächst die Parodontitis gestoppt werden. Hier helfen die Profis aus der Zahnarztpraxis weiter. Mit einer umfangreichen Therapie schaffen sie gesunde Verhältnisse im Mund und verringern so gleichzeitig das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.