‚Süßes oder Saures?‘ – in der Halloween-Nacht ist das mittlerweile auch in Deutschland eine oft gestellte Frage. Die kleinen und großen Mitternachtsmonster wünschen sich dann auch nur eine Antwort: Mit Süßigkeiten prall gefüllte Tüten! Damit die Halloweenmonster auch in Zukunft ihre Zähne zeigen können, sollten sie ein paar Regeln für eine zahngesunde Ernährung beachten.

© rutdeta - Fotolia.com

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Grundsätzlich sollte jeder, der seine Zähne gesund halten möchte, auf zu viel Süßes und Saures verzichten. Das ist eine Kombination, die unseren Zähnen gar nicht schmeckt. Aber niemand muss leckere Süßigkeiten und saure Getränke komplett von seinem Speiseplan streichen. Diese sollten allerdings nicht permanent über den ganzen Tag verzehrt werden – lieber nur einmal eine große Portion. Das gilt auch für stark säurehaltige Obstsorten: Gesunde Vitamine aus Orange, Zitrone oder Ananas nascht man lieber einmal, als immer wieder zwischendurch.

Milliarden kleinster Naschkatzen leben in unserem Mund: Bakterien, die sich von Zucker ernähren und die sich bei einem Überangebot an Nahrung rasend schnell vermehren. Und ein Teil dieser notwendigen Bewohner unseres Mundraums kann durchaus als Schädlinge bezeichnet werden. Bei der Verwertung des Zuckers produzieren Bakterien Säure, die den Zahnschmelz entkalkt und zerfrisst. Wer hier zu lange tatenlos zuschaut, der riskiert schmerzhafte Karieslöcher. Fluoridhaltige Lebensmittel, wie flouridiertes Speisesalz, Fisch, Schalentiere und schwarzer Tee, tragen aktiv zur Kariesprophylaxe bei. Fluorid verstärkt die Wiedereinlagerung von Mineralien in den Schmelz und macht den Zahnschmelz widerstandsfähiger.

Auch Milch und Milchprodukte sind gut für die Zähne – vor allem Käse: Die Kombination des Proteins Kasein und die Mineralstoffe Kalzium und Phosphat baut den Zahnschmelz wieder auf.

Gesunde Zähne brauchen eine individuelle und professionelle Pflege. Dazu gehören die regelmäßige und gründliche Zahnhygiene zuhause, eine zahngesunde Ernährung und die regelmäßige Prophylaxe in der Zahnarztpraxis. Eine gute Prophylaxe ist allerdings deutlich mehr, als nur eine professionelle Zahnreinigung: die Bestimmung der individuellen Risiken für Karies und Parodontitis gehören in jedem Fall mit dazu.

Tipps zur richtigen Zahnpflege finden Sie auch im Info-Video „Gesunde Zähne“