Oma Käthe (Person und Name frei erfunden) ist gerade 75 Jahre alt geworden und fit wie ein Turnschuh. Sie fährt Rad, geht schwimmen und genießt das Leben – auch kulinarisch! Mit ihrer Gesundheit ist sie eigentlich ganz zufrieden, nur die Zähne bereiten ihr zunehmend Kummer. Die Brücke unten passt nicht so richtig und oben die Prothese mit den falschen Zähnen schmeckt ihr schon lange nicht mehr – weil auch das Essen, dank der Gaumenplatte aus Kunststoff, nicht mehr wirklich schmeckt. Aber Oma Käthe ist  ja eine Frau der Tat. Also jammert sie nicht lange rum, sondern vereinbart einen Beratungstermin in ihrer Zahnarztpraxis.

Der Zahnarzt erklärt ihr die verschiedenen Möglichkeiten, Zähne zu ersetzen, aber eins kommt für Oma Käthe nicht mehr in Frage: eine Prothese mit Gaumenplatte! Sie möchte fest sitzende Zähne, mit denen sie essen, sprechen und lachen kann, als wären es ihre eigenen. Beispielsweise Zahnersatz, der auf Implantaten befestigt wird.

Implantate – eine sichere Alternative

Wie Oma Käthe (der fiktiven Patientin) geht es vielen älteren Menschen in Deutschland. Die eigenen Zähne fallen immer später aus und immer häufiger stellt sich die Frage nach dem passenden Zahnersatz erst im hohen Alter.

Aber gerade für Senioren ist die Mundgesundheit ein wichtiger Faktor für ihre Lebensqualität und für ihren sozialen Status. Ein Fakt, der durch eine aktuelle Untersuchung bestätigt wurde: „Ältere profitieren jedoch nicht nur aus sozialen, sondern vor allem aus medizinischen Gründen von Zahnimplantaten, wenn die Indikation korrekt gestellt und reversible Versorgungen gewählt werden“, so die Aussage von Frau Prof. Dr. Frauke Müller, Abteilung für Gerodontologie und Prothetik der Universität Genf, auf dem 27. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Implantologie.

Implantologen und Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen müssen bei ihren Empfehlungen zum Zahnersatz die individuelle Situation älterer Patienten exakt definieren und berücksichtigen. Aber auch mögliche Entwicklungen in den kommenden Jahren sollten eingeplant werden. So müssen gerade Implantate auch unkompliziert entfernt werden können, wenn es die Situation erfordert.

„Wenn das Seh- und Tastvermögen sowie die Geschicklichkeit schwinden, fällt die Mundhygiene zunehmend schwerer. Wenn Implantatträger zu Pflegefällen werden, sind die Pflegekräfte ebenfalls oft mit der Mundhygiene überfordert. Dann droht eine Entzündung der Gewebe um Implantate herum, die Periimplantitis. Eine Pflegeanweisung des Zahnarztes an das Heim hilft dem Personal bei der individuellen Mundhygiene“, informiert Frau Prof. Dr. Müller.

Implantate – schonend und individuell

Die Frage nach einem passenden und hochwertigen Zahnersatz stellt sich immer häufiger für ältere Menschen, weil die eigenen Zähne immer länger erhalten bleiben. Und Lücken im Gebiss sollten in jedem Fall geschlossen werden, um negative Folgen zu vermeiden: Fehlende Zähne können den Verlust weiterer Zähne zur Folge haben und wichtige Funktionen, wie das Sprechen, das Kauen und das Lachen werden gestört!

Die moderne Implantologie verfügt über sehr schonende Operationsmethoden. Und auch die Implantate selber können der Situation älterer Menschen in Form und Größe perfekt angepasst werden. Hier beraten die Experten in den Praxen und Kliniken und klären über die Möglichkeiten der Implantologie auf.

Gesunde Zähne, ein vollständigen Gebiss und gesundes Zahnfleisch – so kann auch Tante Käthe ohne Probleme Lachen, Sprechen und Essen. Und wenn sie schläft, dann hat sie ihre Zähne im Mund – und nicht im Wasserglas auf dem Nachttisch!

Informationen rund um die Implantologie bieten das Bündnis „Gesundes Implantat“ und die DGI – die Deutsche Gesellschaft für Implantologie – auf ihren Internetseiten!