Das Implantat gilt als die Königsdisziplin, wenn Zähne oder ganze Zahnreihen ersetzt werden müssen. Mehr als 500.000 Implantate werden jährlich in Deutschland gesetzt, um einzelne Lücken zu schließen, oder komplett zahnlosen Patienten wieder ein natürliches Lachen zurückzugeben.Portrait of serene mature woman in garden

Die Implantologie ist ein medizinisch bewährtes Verfahren mit sehr hohen Erfolgsraten. Erfolg heißt in diesem Fall: Hochwertiger und individuell passender Zahnersatz, der möglichst lange die natürlichen Zähne ersetzt. Gute Implantologen verfügen vor allem über die nötige Erfahrung in der Implantologie und über die entsprechenden Fort- und Weiterbildungen. Patienten sollten auf eine ausführliche und individuelle Beratung Wert legen. Es gibt bestimmte Voraussetzungen, die für eine erfolgreiche Implantation wichtig sind. Insbesondere der Zustand des Zahnhalteapparates (Parodont) ist von entscheidender Bedeutung. Die chronische bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparates, die Parodontitis, führt zu Zerstörungen des knöchernen Gewebes, das den Implantaten den nötigen Halt geben muss. Von einer Parodontitis sind mehr als 75 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland betroffen. Vor allem Raucher und Diabetiker weisen hier ein deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko auf. Regelmäßige präventive Behandlungen und Kontrollen in der Zahnarztpraxis fördern die Mundgesundheit und erleichtern später den möglichen Einsatz von Implantaten.

Im Vorfeld einer implantologischen Behandlung ist es also enorm wichtig, den parodontalen Zustand genau zu beurteilen und wenn nötig zu behandeln. Stehen zu wenig Knochen und Gewebe zur Verfügung, ist die Implantation dennoch möglich. Fehlende Knochensubstanz kann mit Hilfe von Eigenknochen oder mit Knochenersatzmaterial wieder aufgebaut werden. Mit speziellen Operationstechniken, wie dem sogenannten Sinuslift, verdicken die Spezialisten den vorhandenen Knochen. Dieser erhält so genügend Substanz, um den Implantaten den notwendigen dauerhaften Halt geben zu können.

In der Implantologie führen technische Entwicklungen zu einer spürbaren Verbesserung – vor allem für die Patienten. Mit Hilfe intraoraler Scanner und Kamerasystemen wird die Situation in Unter- und Oberkiefer exakt dokumentiert – ohne schmerzhafte und aufwändige Abdruckverfahren. Dank 3D-Diagnostik, computergesteuerter Planung und minimalinvasiver chirurgischer Behandlung reduzieren sich für die Patienten Schmerzen, Schwellungen und zeitlicher Aufwand. Auch die Materialien sind High-Tech: Künstliche Zahnwurzeln aus Titan und vollkeramischer Zahnersatz aus biokompatiblen Materialien reduzieren Allergien und Abstoßreaktionen auf ein Minimum. Der passende Zahnersatz wird von Meisterlaboren gefertigt, deren Zahntechniker in enger Abstimmung mit der Praxis zusammenarbeiten.

Die moderne Implantologie bietet mittlerweile für jeden Patienten die passende Lösung. Spezielle Verfahren – wie das All-on-4® Konzept und der Einsatz von Zygoma-Implantaten – ermöglichen sogar die Versorgung komplett zahnloser Menschen mit natürlich festem Zahnersatz. Und auch der ästhetische Aspekt spielt eine große Rolle. Nicht nur die Zähne müssen perfekt ersetzt werden, auch das Zahnfleisch soll natürlich und schön aussehen – vor allem im sichtbaren Bereich der Frontzähne. Auch hier haben gute implantologische Praxen die entsprechenden Experten in ihrem Team.

Entscheidend für eine erfolgreiche Implantation ist nach wie vor die Lebensdauer der eingesetzten künstlichen Zahnwurzeln. Wie den natürlichen Zähnen, droht auch den Implantaten Gefahr durch bakterielle Entzündungen. Die Periimplantitis ist die Hauptursache für den Verlust des Implantates. Hier helfen nur optimale präventive Maßnahmen, die in enger Abstimmung mit der Zahnarztpraxis durchgeführt werden müssen: ein professionelles Prophylaxekonzept, die umfassende Mundhygiene zuhause und die regelmäßige Kontrolle der Implantate in der Zahnarztpraxis!

Gute Implantologen geben auch die entsprechenden Garantien auf ihre Arbeit – sofern die Patienten sich an die vereinbarten Verhaltensweisen in der Nachsorge und bei der Pflege halten.

Weitere Informationen erhalten Patienten und Praxen hier: „Aktionsbündnis gesundes Implantat“