Die moderne Zahnheilkunde hat vor allem ein Ziel: Gesunde Zähne gesund zu halten! Um Risiken frühzeitig zu erkennen und Krankheiten zu vermeiden gibt es diverse präventive Maßnahmen. Die individuelle Prophylaxe, regelmäßige Kontrolltermine in der Zahnarztpraxis, eine gute häusliche Zahnpflege und eine zahngesunde Ernährung sind die Basis für eine gute Mundgesundheit. Um Karies – insbesondere bei Kindern – zu vermeiden werden Fluoride eingesetzt. Zähne mit zerklüfteter Oberfläche sind besonders kariesgefährdet. In ihren Rillen und Vertiefungen, den so genannten Fissuren, sammeln sich oft Bakterien. Eine Versiegelung der Fissuren kann das Eindringen der Bakterien und damit die Kariesanfälligkeit für viele Jahre erheblich vermindern.

Sie kennen es: Während sich die glatten Zahnflächen in der Regel leicht putzen lassen, sorgt die unregelmäßige Struktur der Kauflächen öfter für Probleme. Die Zahnbürste putzt zwar gut über Höcker und breite Vertiefungen, tiefe Einkerbungen und Grübchen sind jedoch schwierig zu reinigen. Selbst bei guter Mundhygiene kann es vorkommen, dass Essensreste und kariesfördernde Bakterien in den Zahnvertiefungen bleiben. Besonders bei Kindern sind diese Bereiche am häufigsten kariesgefährdet. Deshalb sollten stark zerklüftete Zähne auch möglichst frühzeitig versiegelt werden. Bei einer Versiegelung werden die Fissuren mit einem speziellen Material (in der Regel Kunststoff) verschlossen. Das verhindert das Eindringen von Bakterien und damit das Entstehen von Fissurenkaries. Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) / Online-News hier lesen!