Auch wenn er vielfach eine beruhigende Wirkung auf kleine Kinder und die Eltern hat – Schnuller können auch schaden! Werden die beliebten Beruhigungsmittel zu häufig und zu lange eingesetzt, kann es zu Zahnfehlstellungen kommen. Lispeln und andere Sprachstörungen sind mögliche Folgen. Abhilfe verspricht ein neuartiges Schnuller-Design, das Zahn- und Kieferfehlstellungen durch zu intensives Nuckeln verhindern kann. Das Ergebnis einer Langzeitstudie der Universität Witten/Herdecke wurde aktuell veröffentlicht! Information mundgesundheit schreibt über ein neues schnuller design - eine studie der universität witten herdecke und eine pressemeldung von zahnmännchen.de

Die besondere Gestaltung des Saugers scheint einer problematischen Veränderung des jungen Kiefers und des Gaumens vorzubeugen. Das Saugteil eines Dentistar-Schnullers ist im Vergleich zum konventionellen Schnuller schmaler und spitz zulaufend. Auch der Verbindungsschaft ist dünner und stufenartig gestaltet, so dass eine optimale Passform zwischen Ober- und Unterkieferzähnen erreicht wurde. Gegenüber älteren Modellen erzielt der Sauger daher eine Risikoreduktion von 86,6 Prozent für einen frontal offenen Biss. Prof. Zimmer: „In der Untersuchung der gut zwei Jahre alten Kindern hat sich bestätigt, was wir in der Zwischenuntersuchung nach 16 Monaten gefunden hatten. Im Vergleich zu einem konventionellen kann der neue Schnuller kieferorthopädischen Problemen vorbeugen. Trotzdem sollte das Kind  möglichst frühzeitig, am besten nach zwei Jahren, auf den Schnuller verzichten lernen, um spätere Schäden zu vermeiden.“ Aktion Zahnfreundlich e.V. / Online-News hier lesen!