Der Mensch ist, was er isst! Diese Weisheit betrifft unsere Zähne ganz besonders. Wenn harte oder weiche Leckereien den Weg in unsere Speiseröhre gefunden haben, wurden sie durch unsere Zähne zunächst darauf vorbereitet. Auch süße und saure Getränke sagen erst einmal „hallo Zahn“, bevor sie die weitere Reise durch unseren Körper antreten. Eins ist dabei klar: Nicht alles schmeckt unseren Zähnen gleich gut! Die Initiative proDente e.v. hat sich dazu mit Professor Dr. Thomas Attin, geschäftsführender Leiter des Zentrums für Mund- und Kieferheilkunde der Universität Göttingen, unterhalten.

Von welchen Ess- und Trinkgewohnheiten bei Kindern und Jugendlichen raten Sie besonders ab und warum? „Ganz schlecht für die Zähne ist das, was die Amerikaner als „Sipping“ bezeichnen, also schlückchenweises Trinken säurehaltiger Getränke über den ganzen Tag verteilt. Denn dann kommt es immer wieder zu einer pH-Absenkung, eine Regeneration durch den Speichel ist kaum möglich. Normalerweise hat der Speichel eine Pufferfunktion und sorgt außerdem für die Remineralisierung der Zähne. Für die Abpufferung der Säure braucht der Speichel allerdings mindestens 10 bis 20 Minuten – ohne diese Zeit ist auch die Schutzfunktion nicht aufrechtzuerhalten.“ proDente / Online-News hier lesen!