„Lächeln wie die Hollywoodstars!“ Für viele Menschen sind schöne und weiße Zähne der Inbegriff von Gesundheit, Attraktivität, Sympathie und Erfolg. Und so strahlen uns auch in diesen Tagen unzählige Weihnachtsmodels mit roten Mützen, Engelsflügen mit blendend weißen Zähnen entgegen. Nun hat die Natur nicht für jeden Menschen weiße Zähne vorgesehen und im Laufe der Jahre verändert sich die Zahnfarbe: Von gelb, braun bis schwarz ist da jede Farbnuance vertreten. Wer hier Abhilfe schaffen möchte, für den gibt es nur einen Weg – den in die Zahnarztpraxis! Das medizinische Bleichen der Zähne, das Bleaching, gehört in die Hände von Profis. 

Wem das Bleichen mit Wasserstoffperoxid beim Zahnarzt zu aggressiv oder teuer erscheint (die Kosten werden nicht von der Krankenkasse übernommen), der sucht womöglich nach natürlichen Alternativen. Im Internet wird er fündig: Zitronensaft, Salz, Erdbeermus, ja sogar Backpulver und Zigarrenasche werden dort als Hausmittel angepriesen. „Das ist die Hölle für Zähne!“, warnt Wolfgang Boer von der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin (DGÄZ). „Diese Wundermittelchen enthalten alle Säuren oder Schmirgelstoffe oder sogar Kombinationen aus beidem – das kann zu schweren Erosionen am Zahn führen.“ Auch kosmetisch kann die scheinbar sanfte Behandlung nach hinten losgehen: Weil der Zahnschmelz dünner wird, scheint das gelbliche Zahnbein stärker durch. ZEIT online / Online-News hier lesen!