Was ist das eigentlich – diese „Parodontitis“? Vielleicht sollte zunächst geklärt werden, was es nicht ist: Die Parodontitis ist keine Entzündung des Zahnfleisches. Die nennt man im Fachjargon „Gingivitis“ und macht sich bemerkbar durch gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch. Bei Berührungen kann es schmerzhaft sein und leicht bluten. Eine Parodontitis (auch bekannt als Parodontose) ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates, von der ein großer Teil der Erwachsenen in Deutschland betroffen ist. Wird sie nicht behandelt, kann sie zu Zahnverlust führen – zudem steigen durch die bakterielle Belastung die Risiken für Diabetes, Herzerkrankungen oder rheumatoide Arthritis.

Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen. Verursacht wird die Parodontitis durch Bakterien und die Entzündungsreaktion des Körpers. Durch diese chronische Entzündung wird der Kieferknochen zerstört, wodurch es bei fortgeschrittener Erkrankung zu Zahnverlust kommt (DG PARO)

Sowohl Karies als auch Parodontitis haben ihre Ursache in einer bakteriellen Belastung des Mundraumes. Ob Entzündungen auftreten, die letztlich den Zahnhalteapparat angreifen, hängt von verschiedenen Faktoren ab: zum einen spielt die genetische Disposition des einzelnen eine Rolle, aber auch psychische und physische Belastungen können das Immunsystem schwächen und der Körper wird mit den Erregern im Mund nicht mehr fertig. Ein besonders hohes Risiko an einer Parodontitis zu erkranken haben Raucher, bei denen zudem eine vorhandene Erkrankung deutlich schlechter heilt, als bei Nichtrauchern. (Quelle: www.prophylaxeberater.de)

Umfassende Informationen und Tipps zur Parodontitis-Prophylaxe finden Patienten auf den Seiten der DG PARO – Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V.