Wir nehmen uns so allerlei vor, wenn das eine Jahr zu Ende geht und das andere vor der Tür steht. An gesunde Zähne denkt bei den ganzen Vorsätzen wohl kaum jemand. Deswegen gibt es hier eine kleine Vorschau auf das Jahr 2017 mit 12 Tipps für die Mundgesundheit! ziele 2017 und ein apfel

Januar: Zahnarztbesuche planen

Das Jahr hat gerade begonnen – der beste Zeitpunkt also für die Planung der Zahnarztbesuche. Ich rufe in der Praxis an und trage die Termine vorsorglich in den Kalender ein. Mindestens zwei Zahnarztbesuche im Jahr sollten es dann schon sein. Am besten wird die Kontrolle direkt mit einer umfassenden Prophylaxe kombiniert. Mit den Profis in der Zahnarztpraxis bespreche ich alles Weitere rund um meine Mundgesundheit 2017!

Februar: Jecke Herzen erobern – ohne Mundgeruch

Im Februar muss ich fit fürs Küssen sein, genauer gesagt mein Mund. Erst wird es romantisch am Valentinstag, dann jeck an Karneval. Da ergeben sich bestimmt Gelegenheiten für den einen oder anderen Schmatzer. Mundgeruch kann mir da nicht mehr in die Quere kommen. Mit meinem Zahnarzt habe ich die Ursache für den schlechten Atem gefunden und etwas dagegen unternommen. Bakterien in meinem Mund waren schuld – die professionelle Zahnreinigung hat hier schon einmal geholfen.

März: Welttag der Mundgesundheit – ab jetzt mache ich’s richtig!

Am 20. März ist Welttag der Mundgesundheit. Ich schaue morgens in den Spiegel und frage mich: Tue ich eigentlich genug für meine Mundgesundheit? Ich nehme mir vor, mich wenigstens an ein paar Dinge zu halten: Mindestens zweimal am Tag putze ich mir gründlich die Zähne, dazu reinige ich die Zwischenräume mit Zahnseide und lasse mir vom Zahnarzt bei einer Professionellen Zahnreinigung Beläge und Bakterien entfernen, die ich zu Hause mit der Zahnbürste nicht erreiche.

April: Weg mit der Bakterienschleuder!

Tschüss, Zahnbürste oder Bürstenkopf! Spätestens nach drei Monaten gehört die alte nicht mehr in den Mund, sondern in den Mülleimer. Denn wer sich regelmäßig die Zähne putzt, entfernt viele schädliche Bakterien gleich mit. Die fühlen sich aber nicht nur im Mund richtig wohl, sondern auch zwischen den Borsten der Zahnbürste. Vor allem wenn man die Zahnbürste nach dem Putzen nicht ordentlich saubermacht, wird sie ganz schnell zur Bakterienschleuder. Und die will ich mir nicht zweimal täglich in den Mund stecken.

Mai: Nichtraucher, jetzt oder nie!

Mit dem Rauchen wollte ich ja schon lange aufhören, der Weltnichtrauchertag am 31. Mai ist doch mal wieder einen Versuch wert. Schließlich hat mein Zahnarzt mich letztens noch gewarnt: Raucher haben ein bis zu sechs Mal höheres Risiko für eine Parodontitis als Nichtraucher! Bis dahin wusste ich noch gar nicht, dass die bakterielle Zahnbett-Entzündung Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt und eine Gefahr für meine Gesundheit ist. Na, wenn das mal kein Grund ist, die Kippen für immer wegzulegen.

Juni: Körperliche Fitness beginnt im Mund

Die Fußball-Bundesliga ist vorbei, doch Fußball wird auch woanders gespielt. Beim Konföderationen-Pokal tritt unsere Nationalmannschaft zum Vorbereitungsturnier auf die Weltmeisterschaft 2018 in Russland an. Wollen wir hoffen, dass unsere Jungs gesunde Zähne und ein gepflegtes Zahnfleisch haben. Ich weiß nämlich längst: Sportliche Höchstleistungen gelingen nur, wenn die Zahngesundheit mitspielt. Eine Parodontitis zum Beispiel, also die chronische Entzündung des Zahnbetts, kann den gesamten Körper krank machen und damit auch die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

Juli: Ferien-Check beim Zahnarzt

Endlich Sommerferien, endlich Urlaub! Es wird aber auch höchste Zeit für ein bisschen Erholung. Zahnschmerzen kann ich da nun wirklich nicht gebrauchen. Mit kranken Zähnen können lange Flüge ja bekanntlich schnell zum Horrortrip werden. Für den Tauchgang am Korallenriff habe ich außerdem so lange gespart, den lasse ich mir von einer undichten Füllung nicht kaputt machen. Bevor ich also dem Zahnarzt im Ausland mit Händen und Füßen erklären muss, wo es weh tut, gehe ich lieber zum Urlaubs-Check  bei meinem Zahnarzt. Es ließ sich sogar einrichten, dass der Termin in die regelmäßige Vorsorge passt. Und zum „Tag des Kusses“ am 6. Juli könnte ein Bleaching für einladend schöne Zähne sorgen!

August: Flüssig bleiben im Mund hilft dem Zahnschmelz

Bei Temperaturen um die 30 Grad tun ein paar coole Softdrinks richtig gut. Meinen Zähnen läuft es beim Gedanken an Cola, Limo und Energy-Drinks jedoch eiskalt den Rücken runter. Die Säuren greifen den Zahnschmelz an und weichen ihn regelrecht auf. Ich weiß zum Glück, dass Speichel den Zahnschmelz bei der Remineralisierung unterstützt und ihm wieder auf die Beine hilft. Deswegen achte ich immer darauf, dass ich nach einem erfrischenden Softdrink den Speichelfluss anrege – zum Beispiel mit einem zuckerfreien Zahnpflegekaugummi.

September: Schluss mit Power-Schrubben!

Am 25. September ist Tag der Zahngesundheit. Zeit, um meinen Freunden mal einen hartnäckigen Mythos rund um unsere Zähne auszutreiben. Viele von ihnen glauben nämlich immer noch, dass festes Schrubben richtig und wichtig ist. Dabei riskieren gerade die Power-Schrubber bleibende Schäden, wenn sie ihre Zähne und das Zahnfleisch mit harten Borsten bearbeiten. Ich empfehle ihnen deshalb, mal einen Termin bei ihrem Zahnarzt zu machen. Der gibt Tipps, wie man seine Zähne richtig putzt und welche Zahnbürste dafür am besten geeignet ist.

Oktober: Süßes oder Saures? Ich bin vorbereitet!

Damit sich die Zähne meiner Kinder zu Halloween nicht gruseln, beachte ich ein paar Dinge:

  • Ich stelle genug Käse und Milch in den Kühlschrank, weil Käse und Milchprodukte den Zahnschmelz stärken, der unter den vielen Süßigkeiten leiden kann
  • Ich kaufe Süßigkeiten, die mit dem Zahnmännchen gekennzeichnet sind. Diese Produkte sind besonders zahnfreundlich. So kann mein Nachwuchs ohne schlechtes Gewissen nach Lust und Laune naschen
  • Und wenn kein Zahnmännchen auf den Süßigkeiten zu sehen ist: Dann lieber einmal richtig naschen als viele Male ein wenig. So haben die Zähne Zeit, sich von dem Zucker-Schock zu erholen

November: Prophylaxe beugt empfindlichen Zahnhälsen vor

So langsam wird es richtig ungemütlich draußen. Jetzt machen sich bei vielen die freiliegenden Zahnhälse bemerkbar, weil die Temperaturunterschiede – kalt im Freien, warm in der Wohnung – die Zahn-Nerven reizen. Das tut richtig weh! Dabei gibt es doch nichts Schöneres als einen warmen Tee bei richtigem Schmuddelwetter. Ich kann den Tee genießen, weil mein Zahnarzt bei der regelmäßigen Prophylaxe die Warnzeichen schmerzempfindlicher Zähne erkannt und etwas dagegen unternommen hat.

Dezember: Mit dem Bonusheft ordentlich Geld sparen

Da ist das Jahr 2017 auch schon wieder rum. Ein Blick in mein Bonusheft sagt mir: Alles richtig gemacht! Für jeden Zahnarztbesuch gab es einen Stempel als Belohnung. Wenn ich in den nächsten Jahren weiterhin so regelmäßig zur Kontrolle gehe und Stempel sammle, kann ich richtig Geld sparen. 30 Prozent Zuschuss zu Zahnersatz und mehr sind möglich!

Auch wenn wir uns nicht an jeden dieser Vorsätze im kommenden Jahr halten – ein paar Anregungen sind vielleicht schon dabei. Wichtig ist, aktiv zu werden und bewusst etwas für die Zahn- und Mundgesundheit zu tun. Dafür braucht es auch nicht unbedingt einen Jahreswechsel. Hauptsache, wir fangen an! Und wie immer gilt, wenn es um die Mundgesundheit geht: #FragDenZahnarzt