Die Farbe unserer Zähne ist niemals gleich! Wie der Daumenabdruck ist sie bei jedem Menschen verschieden. Sie entsteht durch einen Mix aus genetischen Vorgaben und äußeren Einflüssen. Wenn Zähne an Strahlkraft verlieren, kann das viele Gründe haben. Mutter Natur spielt hier genauso eine Rolle wie schlechte Zahnpflege oder bestimmte Genussmittel. Aber warum sind unsere Zähne mal weiß, mal gelb, oder braun?

Zahnschmelz und Dentin bestimmen die Farbe

Weiße Zähne sind ein Schönheitsideal. Vor allem Promis strahlen gerne mit einem Zahnpastalächeln in die TV-Kameras. Hier hat sicher das eine oder andere Bleaching bei der Zahnfarbe nachgeholfen, weil die Hollywood-Stars mit den Vorgaben der Natur nicht einverstanden waren. Auch Veneers werden gerne genommen, um im wahrsten Sinne des Wortes auf der Kinoleinwand zu blenden.

Info:Lächeln wir Marilyn – mit Veneers!

Lachen wie Marilyn – mit Veneers!

Grundsätzlich bestimmt unsere DNA, also das Erbgut, die Farbe unserer Zähne. Sie ist abhängig von der Zusammensetzung der Zahnhartsubstanz. Zahnschmelz und Dentin haben unterschiedliche Farben, die sich beim Brechen des Lichts mischen und weiß bis gräulich oder gelb erscheinen. Sogar nebeneinander stehende Zähne können unterschiedliche Schattierungen haben. Es kommt darauf an, wie stark das gelb- bis elfenbeinfarbene Dentin durch den weißen und lichtdurchlässigen Zahnschmelz hindurchschimmert. Das ist bei jedem von uns anders.

Genauso verändert sich die Zahnfarbe im Laufe des Lebens bei einem etwas stärker, beim anderen weniger intensiv. Das hängt unter anderem mit der Nahrung und den darin enthaltenen Säuren zusammen. Diese Säuren lösen wichtige Mineralstoffe aus dem Zahnschmelz und sorgen dafür, dass die Oberfläche immer dünner wird. Die Folge: Das darunterliegende Dentin scheint mehr durch.

Auch Beläge haben Einfluss auf die Zahnfarbe. Durch zum Beispiel starkes Rauchen, Kaffee trinken oder die Einnahme von Medikamenten bilden sich Verfärbungen auf der Zahnoberfläche, die mit der natürlichen Zahnfarbe in der Regel nicht viel gemeinsam haben. Die Zähne sind bräunlich-grau und wirken ungepflegt.

Der Zahnarzt hilft bei verfärbten Zähnen

In diesem Fall führt der Weg zu einem weißen strahlenden Lächeln nur über eine medizinische Zahnaufhellung. Hier können Sie sogar bestimmen, welcher Farbton Ihnen am besten gefällt. Doch vorher sollte die Ursache für die Verfärbungen behandelt werden. Möglicherweise sind Entzündungen oder Erkrankungen schuld an der unnatürlichen Farbe. Das Bleaching ist deshalb ein Fall für den Zahnarzt!

Genauso übrigens wie die Professionelle Zahnreinigung. Die regelmäßige gründliche Pflege durch den Prophylaxe-Profi in Ihrer Zahnarztpraxis ist nicht nur eine wichtige Gesundheitsvorsorge für die Zähne, sondern entfernt nebenbei auch unschöne Verfärbungen. Hier sollten Sie sich für weitere Infos an Ihren Zahnarzt wenden.

Der Profi in der Praxis sagt Ihnen auch, welcher Zahnersatz dem natürlichen Vorbild am nächsten kommt. Vor allem die Lösung aus Keramik kann in Sachen Ästhetik überzeugen. Das Hochleistungsporzellan ist ähnlich lichtdurchlässig und reflektiert das Licht beinahe wie ein echter Zahn.

Info: Vollkeramik als Zahnersatz: Hochleistungsporzellan für den richtigen Biss

Vollkeramik als Zahnersatz: Hochleistungsporzellan für den richtigen Biss

Doch am besten ist es natürlich, die natürlichen Zähne sauber und gesund zu halten. Mit gepflegten weißen Zähnen muss man sich auch nicht vor dem perfekten Lächeln der Hollywood-Stars verstecken.