Lust auf saure Gurken nach Mitternacht, unerklärliche Weinanfälle nach Liebesfilmen und das große Bedürfnis nach Wärme und Nähe trotz tropischer Temperaturen. Schwanger zu sein und es mitzuerleben, ist etwas Wunderbares – auch wenn die Hormone der Frau hin und wieder verrückt spielen. Während Man(n) damit noch zurechtkommt, können Zähne und Zahnfleisch unter der Hormonumstellung leiden. Der Zahnarztbesuch zu Beginn der Schwangerschaft gehört deswegen zum Pflichtprogramm werdender Mamas.

Das Zahnfleisch ist anfälliger für Bakterien

Denn mit dem Bauch wächst auch die Gefahr für Erkrankungen an Zähnen und Zahnfleisch, wenn man nicht frühzeitig etwas unternimmt. Durch das Hormon-Chaos wird das Zahnfleisch stärker durchblutet, es ist hin und wieder leicht angeschwollen und damit anfälliger für Angriffe von Bakterien. Das kann zu Entzündungen führen.

Der Zahnarzt erkennt beim Kontrolltermin in den ersten Wochen der Schwangerschaft, ob Zähne und Zahnfleisch der werdenden Mutter gesund sind. Fällt ihm hierbei etwas auf, kann er reagieren und eine beginnende Zahnfleischentzündung rechtzeitig behandeln. Denn jeder spätere Eingriff wegen kranker Zähne oder entzündetem Zahnfleisch bedeutet Stress für Mutter und Kind. Bis auf die regelmäßigen Prophylaxemaßnahmen sollte man deswegen nur dringend erforderliche Eingriffe während der Schwangerschaft durchführen.

Der Zahnarzt gibt Tipps für die Zahnpflege

Dann doch lieber möglichst früh zum Zahnarzt, sich auf die Zähne und Zahnfleisch schauen lassen und noch ein paar Tipps für die optimale Pflege für zu Hause mitnehmen. Dann kann die werdende Mama sicher sein, dass mit den Zähnen alles stimmt und für die nächsten neun Monate eine ganz ruhige Kugel schieben. Und die alte Weisheit „jedes Kind kostet einen Zahn“ können Sie getrost vergessen!

Übrigens: Der Zahnarzt hilft natürlich auch bei allen Fragen zur Mundgesundheit des Nachwuchses. Fragen Sie doch einfach mal in Ihrer Praxis nach!