Herzensgut, herzerwärmend, herzallerliebst: Überall steckt Herz drin. Die Zähne können dazu beitragen, dass es uns “warm ums Herz” wird. Das Motto zum Weltherztag 2019 (29. September): „Mein Herz, dein Herz“. Wir haben es zum Anlass genommen und Ihnen 5 Tipps für gesunde und schöne Zähne zusammengestellt.

 


Das hilft gegen Mundgeruch

Fremdwörter im nächsten Absatz:

  • HALITOSIS = Unangenehm riechender Atem, der in den meisten Fällen in der Mundhöhle entsteht.

Am Weltherztag denken wir natürlich auch ans Küssen. Und sind wir mal ehrlich: Bei Mundgeruch ist uns eher nach flüchten als nach kuscheln.

Wer es gut mit seinem Gegenüber meint, ist ehrlich. Auch in peinlichen Situationen: Etwa, wenn der Partner, Freund oder Verwandte zu Mundgeruch neigt und man ihm sagt: Dein Atem riecht übel!

Meistens sind Bakterien schuld an dem unangenehmen Geruch. Die sammeln sich auf der Zunge und produzieren Schwefel. Normalerweise ist die Menge so gering, dass wir sie nicht wahrnehmen. Bei einer schlechten Mundhygiene vermehren sie sich jedoch. Und je mehr Bakterien sich im Mund tummeln, desto mehr Schwefel entsteht. Das riechen wir in Form von Mundgeruch.

Das hilft gegen Mundgeruch:

  • regelmäßige Professionelle Zahnreinigung
  • Zungenreinigung mit einem Schaber
  • Zahnzwischenräume reinigen
  • Mundspülungen (vorher mit dem Zahnarzt absprechen)
  • Speichelfluss anregen, z. B. mit zuckerfreien Kaugummis

Mehr Tipps für frischen Atem haben wir hier zusammengestellt: Küssen, nein Danke! Hilfe bei Mundgeruch – das müssen Sie wissen

Saubere Sache: Zungenbelag entfernen

Fremdwörter im nächsten Absatz:

  • UMAMI = Der Begriff kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie “köstlich”. Hier benutzen wir ihn als Beschreibung des Fleischgeschmacks, genauer gesagt des Geschmacks von Proteinen.
  • SCHARLACH = Infektionskrankheit, die von Bakterien (Streptokokken) ausgelöst wird.
  • TYPHUS = Infektionskrankheit, die besonders durch schlechte hygienische Bedingungen entsteht.

Wer das Herz auf der Zunge trägt, sollte erst Recht auf sie achten. Die Zunge formt Laute beim Sprechen, schmeckt süß, sauer, salzig, bitter und umami und hilft uns beim Ertasten von Speisen.

Eine gesunde Zunge ist rosa und feucht. Manchmal verfärbt sie sich und fühlt sich pelzig an. Dann dürfen Sie Ihrem Zahnarzt die Zunge herausstrecken. Denn Zungenbelag ist oft ein Hinweis auf eine Erkrankung.

Diese Erkrankungen beeinflussen die Zungenfarbe:

  • Scharlach = gerötete Zunge (Himbeerzunge)
  • Typhus = blass graue Zunge
  • Magen-Darm-Erkrankung = gelblicher Belag
  • Leberkrankheiten = Lackfarbene Zunge
  • Eisenmangel = Gräuliche Zunge

Wenn der Zahnarzt sagt “Alles O. K.!”, ist der Zungenbelag ein ästhetisches Problem. Vor allem eines, das riecht. Denn Zungenbelag führt zu Mundgeruch. Mithilfe eines Zungenschabers lässt sich der unschöne Belag in der Regel gut entfernen.

Was Sie sonst noch über die Zunge wissen sollten, erfahren Sie hier: Der Zahnarzt weiß, was die Zunge über unsere Gesundheit sagt!

Zahnbleaching für strahlend weiße Zähne

Ein Lächeln, das von Herzen kommt, braucht schöne Zähne. Die Zahnfarbe spielt hier eine wichtige Rolle. Nur selten sind wir mit dem Farbton einverstanden. So wie unsere Haut Falten bekommt, bleiben auch die Zähne nicht ohne Spuren. Aus einem strahlenden Weiß wird ein mattes Grau.

Ein Zahnbleaching hilft. Spezielle Fachkräfte in der Praxis entfärben die Dunkelmacher aus Rotwein, Tee und Nikotin mit Wasserstoffperoxid. Selbst einzelne Zähne lassen sich mit dem Bleaching aufhellen.

So funktioniert das Zahnbleaching:

  • Gemeinsam mit der Mitarbeiterin wählen Sie Ihren Wunsch-Farbton aus.
  • Die Mitarbeiterin trägt ein Gel auf , das Wasserstoffperoxid freisetzt.
  • Der Wirkstoff dringt in den Zahnschmelz ein und entfärbt die unansehnlichen Rückstände.

Warum Sie nur nach Absprache mit Ihrem Zahnarzt das Bleaching in die eigene Hand nehmen sollten, erklären wir Ihnen hier: Selfmade-Bleaching: Hausmittel für die Zahnaufhellung im Check!

Zahnfehlstellungen bei Erwachsenen beheben

Fremdwörter im nächsten Absatz:

  • ALIGNER = Hauchdünne transparente Zahnschienen, für eine unauffällige Zahnkorrektur.

Bei der kleinen Zahnlücke vom Junior wird der Omi ganz warm ums Herz. Doch beim ausgewachsenen 30-Jährigen stört sie nur noch.

Schiefe Zähne? Nicht gerade schön! Deshalb empfehlen wir Ihnen, Zahnfehlstellungen beheben zu lassen. Stopp! Wenn Sie jetzt an eine auffällige Zahnspange denken, können wir Sie beruhigen. Mittlerweile gibt es auch für Erwachsene Möglichkeiten der unsichtbaren Zahnkorrektur.

Spezielle Schienen, sogenannte Aligner, bewegen schiefe Zähne schonend in die gewünschte Position. Nur in Ausnahmefällen ist eine umfangreiche kieferorthopädische Behandlung notwendig.

Übrigens, kleinere Zahnschäden lassen sich hervorragend mit Veneers verstecken. Informieren Sie sich hier: Lachend Zähne zeigen: Veneers bringen selbst trübe Zähne wieder zum Strahlen!

Krankhaftes Schnarchen behandeln lassen

Fremdwörter im nächsten Absatz:

  • SCHLAF-APNOE = Nächtliches Schnarchen mit Atemaussetzern, die bis zu 50 Sekunden dauern können.

Erholsamer Schlaf sollte Ihnen am Herzen liegen. Denn krankhaftes Schnarchen (Schlafapnoe) hat Folgen für Ihre Gesundheit.

  • Erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall
  • Konzentrationsschwäche
  • Impotenz
  • Bluthochdruck
  • geringere Lebenserwartung

Und natürlich belastet ständiges Schnarchen auch eine Partnerschaft. Denn wenn der Bettnachbar nachts Bretter sägt, bleibt auch der eigene Schlaf auf der Strecke.

Was Sie gegen Schlafapnoe tun können, erfahren Sie hier: Schlafapnoe: Wie der Zahnarzt Extremschnarchern hilft

Gesunde und schöne Zähne sind eben Herzenssache. Der Zahnarzt hilft gerne, damit aus dem Zahnschmerz kein Herzschmerz wird!

Zum Weltherztag:

Der Weltherztag findet jedes Jahr am 29. September statt und regt zu Aufklärungskampagnen u. a. zur Frage an, was jeder Einzelne tun kann, um Risiken für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einem Schlaganfall vorzubeugen. Der diesjährige Slogan „My Heart, Your Heart“ („Mein Herz, dein Herz“) soll dazu anregen, der eigenen Herzgesundheit, aber auch der von anderen, mehr Achtsamkeit zu schenken. Quelle: https://www.herzstiftung.de/weltherztag.html